Griebenschmalz von Inge Herzig

Beliebt bei Jung und Alt......einfach zu jeder Gelegenheit

Griebenschmalz

Rezept für Griebenschmalz

Griebenschmalz!
Bei uns Zuhause wurde Schmalz im Winter gemacht, genauer gesagt nach Weihnachten, um das viele Gänsefett das vom Weihnachtsbraten übrig war zu verbrauchen.
Gänseschmalz ist weicher als nur Schweineschmalz, aber unvergleichlich köstlicher.
Hier gehe zum Supermarkt und hole etwa 1 kg frischen Schweinespeck, desgleichen 1 kg Flomen. Flomen ist das Bauchwandfettgewebe von Schweinen. Damit wird das Schmalz fester. Hier ist Flomen schon fertig durch den Fleischwolf gedreht und wandert gleich in den großen Topf. Den Speck muss ich erst in Würfel schneiden. Je feiner die Würfel sind, desto feiner die Grieben. Man erhitzt alles in dem großen Topf, wenn das Schmalz schon flüssig ist, tue ich einen sauren Apfel hinein und eine oder zwei kleine Zwiebeln. Den Apfel steche ich an, die Zwiebel wird kreuzweise eingeschnitten. Wenn die Grieben braun werden, würze ich mit Majoran und Thymian. Bevor die Grieben verbrennen, wird das Schmalz durch ein Stahlsieb in irdene Töpfe abgegossen. Es sieht jetzt aus wie Öl. Bevor es ganz fest wird, es sieht jetzt schon aus wie Schmalz, rühre ich ein paar Grieben unter das Schmalz. Die braune Zwiebel und Teile des Apfels werden mit Brot zum Vesper gereicht. Den Teil des Schmalzes mit den Grieben verwende ich als Brotaufstrich, der andere Teil ist zum Kochen und Backen.


Inge Herzig